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Justus, Peter und Bob steht ein tolles Abenteuer bevor: eine Reise mit dem Coast Imperial, dem berühmten Luxuszug! Doch kurz nach Fahrtbeginn verschwindet einer der Mitreisenden spurlos. Handelt es sich um eine Entführung? Die drei Fragezeichen nehmen die Ermittlungen auf. Es bleibt ihnen nicht viel Zeit. Der nächste Bahnhof wäre die perfekte Fluchtmöglichkeit …

Die drei Fragezeichen 189 

Autor: Hendrik Buchna
Sprecher: Axel Milberg, Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck, Andreas Fröhlich, Claus Wilcke, Ingeborg Kallweit u.v.m.
Verlag: EUROPA
Erschienen: 09/2017
ASIN: B073XYSFX8
Spieldauer: ca. 66 Minuten, 1 CDs
Altersempfehlung: ab 8 Jahren


Die Grundidee der Handlung
Die drei Detektive sind im Zug unterwegs, aber es ist nicht irgendein Zug: Der Coast Imperial ist ein Luxuszug mit Kino, diversen Salons und Pool. Doch schon kurz nach der Abfahrt in Los Angeles entdecken die drei Freunde etwas Merkwürdiges – einer der Passagiere ist spurlos verschwunden und taucht auch nach intensiver Suche nicht wieder auf. Justus wittert einen neuen Fall und die drei ??? beginnen zu ermitteln.

Hendrik Buchna hat seine Geschichte mit zahlreichen Hinweisen auf Agatha Christies berühmten „Mord im Orientexpress“ gespickt und genau daraus zieht sie auch einen großen Teil ihrer Faszination. Leider zieht sich der Mittelteil etwas hin und erst zum Ende hin wird es noch einmal spannend, als Justus in typischer Hercule-Poirot-Manier auf die (nicht durchgängig ganz logische) Auflösung des Falles zusteuert.


Darstellung des Hörspiels
Die drei Protagonisten agieren in gewohnt souveräner Weise und machen ihre Sache wie immer gut, auch für ein paar witzige Momente ist gesorgt. Da die komplette Folge im Zug spielt und so die vertraute Umgebung der drei Detektive fehlt, treten auch die üblichen Verdächtigen wie Tante Mathilda, Skinny Norris oder Inspector Cotta nicht auf. Stattdessen gibt es jede Menge anderer Charaktere, die aber allesamt nicht besonders hervorstechen.

Letzteres gilt leider auch für die Atmosphäre, die ich mir angesichts der Tatsache, dass die drei Detektive in einem historischen Luxuszug unterwegs sind, doch irgendwie anders gewünscht hätte. Abgesehen von einem leisen Grundrauschen erkennt man kaum, dass es sich um einen alten (fahrenden!) Zug handelt, da klappert nichts, die Abteiltüren gleiten ruckelfrei und fast lautlos auf und zu und man hört weder Signale noch sonst etwas. Schade, da wäre mehr drin gewesen. Die Musik hingegen passt gut zur Folge und sorgt für passende Untermalung.


Aufmachung des Hörspiels
Die einzelne CD steckt in einem Jewel-Case, dessen Titel dem der Buchausgabe entspricht. In einem grünlich beleuchteten Zugabteil sieht man eine schattenhafte Gestalt, die sich vom Betrachter weg bewegt. Innen gibt es nur die üblichen Angaben zu den an der Produktion Beteiligten sowie einen Hinweis auf die nächste Folge der Reihe.


Fazit
Eine gut ausgedachte Folge, die leider atmosphärisch nur mittelmäßig umgesetzt wurde. Dennoch für Fans der Reihe durchaus hörenswert.


3 5 Sterne


Hinweise
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Backlist:
Teil 184: ... und der Hexengarten
Teil 185: ... und der Mann ohne Augen
Teil 186: Insel des Vergessens
Teil 187: ...und das silberne Amulett
Teil 188: Signale aus dem Jenseits

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