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Passend zum Kinostart der Buchverfilmung von "Silence" am 02.03.2017 veranstalten wir ein Gewinnspiel, bei dem du Kinokarten, Filmplakate und die Romanvorlage gewinnen kannst! Um daran teilzunehmen, beantworte die folgende Frage und sende uns die Lösung sowie deine Anschrift per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Betreff: Silence). Einsendeschluss ist der 28.02.2017


Gewinnspielfrage

Silence CoverWer hat den Roman aus dem Japanischen übersetzt?

Bei der Suche nach der Lösung ist ein Besuch auf der Homepage des Septime-Verlags hilfreich ;)

 

Preise

Platz 1: Zwei Kinofreikarten für den Martin Scorsese Film "Silence" mit passendem Filmplakat

Platz 2 und 3: Das Buch zum Film mit passendem Filmplakat

 

Die Story

Silence Plakat kleinPortugal, 1637, die beiden jungen jesuitischen Pater Sebastião Rodrigues (ANDREW GARFIELD) und Francisco Garpe (ADAM DRIVER) diskutieren mit ihrem Rektor, Pater Valignano (CIARÁN HINDS) eine bestürzende Nachricht aus dem fernen Japan: Ihr geschätzter Lehrer und Mentor, Christovão Ferreira (LIAM NEESON), der dort als Missionar lebt, soll nicht nur dem Christentum den Rücken zugekehrt, sondern zum Buddhismus übergetreten sein und habe eine Japanerin geheiratet. – Für die zwei Pater absolut unvorstellbar. Mit dem Segen Valignanos begeben sie sich auf die lebensgefährliche Reise nach Japan, um dort die christliche Missionierung zu unterstützen und diesem unglaublichen Gerücht nachzugehen.

Nachdem Rodrigues und Garpe im Hafen Macaus angekommen sind, zeichnet sich das Bild der christlichen Mission in Japan durch Gespräche mit Augenzeugen immer düsterer: Christen sind in Japan von ständiger Verfolgung der Feudalherren bedroht und werden durch Folter zum Glaubensabfall gezwungen. Aber hat Ferreira deshalb dem christlichen Glauben tatsächlich abgeschworen? – Alle Warnungen in den Wind schlagend, dass ihnen bei Entdeckung während der Einreise in Japan die Gefangensetzung oder sogar der Tod drohen könnte, lassen sich Rodrigues und Garpe nicht vor der Weiterfahrt aufhalten. In einer Kneipe lesen sie den einzigen Japaner in Macau auf, der ihnen – wenn auch widerwillig – als beste Chance erscheint, unentdeckt nach Japan zu kommen. Denn Kichijirō (YOSUKE KUBOZUKA) ist in einem erbärmlichen Zustand: ein verkommener Trunkenbold, der einen recht zwielichtigen Eindruck macht. Sofern man seiner Darstellung Glauben schenken darf, gibt es gute Gründe für seine desolate Verfassung: Angeblich stammt er aus einer christlichen Familie. Während seine ganze Familie ihrem Glauben treu blieb und grausam hingerichtet wurde, verleugnete er das Christentum und wurde von seinen Peinigern in seinem Heimatdorf zurück gelassen, dass er daraufhin fluchtartig wegen plagender Schuld- und Schamgefühle verlassen musste.

Doch Kichijirō tut scheinbar alles, um sich zu rehabilitieren: Kurz nach der Landung in einer entlegenen Küstenregion nahe Nagasaki bringt er die beiden Jesuiten mit den ärmlichen Dorfbewohnern Tomogis zusammen, die alle dem Christentum treu geblieben sind und ihren Glauben im Geheimen praktizieren. Für sie sind die beiden Priester sprichwörtlich ein Geschenk Gottes: Endlich haben sie Geistliche, die ihnen die Sakramente spenden und ihnen spirituelle Unterweisung geben können. Die Jesuiten selbst sind von dieser Aufgabe tief bewegt, auch wenn sie zunehmend begreifen, dass die Dörfler eine Art improvisiertes Christentum praktizieren und womöglich nicht alle Inhalte des Glaubens voll verstehen.

Silence Filmbild 1Tagsüber müssen die Portugiesen von den Dorfbewohnern in einer spartanischen Köhlerhütte versteckt ausharren, um nicht von den Häschern des Samurai-Fürsten entdeckt zu werden – eine enorme Belastung für ihre Psyche und Physis. Erst in der Dunkelheit können Rodrigues und Garpe ihre seelsorgerischen Aufgaben ausüben. Als sie sich langsam auch tagsüber hervorwagen, werden sie Zeuge einer grausamen Tragödie: Samurai-Truppen marschieren in Tomogi ein und zwingen die Bewohner zum Glaubenstest, indem sie auf Bildern von Jesus, Maria oder Kruzifixen herumtrampeln müssen um damit zu beweisen, dass sie nicht dem Christentum folgen. Kichijiro, dem Pater Rodrigues erst zuvor noch die Beichte abgenommen hatte, verleugnet seinen Glauben erneut und läuft eilig davon. Letztlich werden drei Dörfler, die sich dem zynischen Test verweigert haben, zum Tod durch Kreuzigung verurteilt, darunter der Dorfälteste Ichizo (YOSHI OIDA). Fassungslos sehen die beiden Pater mit an, wie die Märtyrer in der Meeresbrandung gekreuzigt werden, wo sie unter dem Anprall der Elemente recht langsam und unter großen Qualen vor Erschöpfung sterben. Verzweifelt beginnt Rodrigues in seinen Gebeten zunehmend das Schweigen Gottes angesichts des erlebten Leidens seiner Glaubensbrüder anzuzweifeln.

Doch die eigentliche Mission der Jesuiten ist noch nicht erfüllt: Das Schicksal von Pater Ferreira ist weiterhin ungeklärt. Gegen das sehnliche Bitten der Dorfbewohner verlassen Rodrigues und Garpe Tomogi und teilen sich auf, um jeder für sich, weiter ins Land vorzudringen. Erschöpft und ausgezehrt von seiner Wanderung durch die Küstenberge, trifft Rodrigues erneut auf Kichijiro, dem er widerstrebend seiner Bitte nach Vergebung nachgibt. Doch kaum hat Pater Rodrigues seinem nun einzigen Begleiter die Absolution erteilt, wird er ein weiteres Mal von ihm verraten und von den japanischen Häschern, auf der Suche nach den europäischen Priestern, verhaftet. Er wird dem lokalen richterlichen Beamten Inoue (ISSEY OGATA) vorgeführt. Stolz fordert er die Behörden heraus, ihn in seinem Glauben zu testen. Doch deren Methoden sind subtiler als erwartet. Inoue und dessen undurchschaubarer Übersetzer (TADANOBU ASANO), geben sich höflich und versuchen Rodrigues mit rationalen Argumenten zu bewegen, seine Religion zu verleugnen.

Während seiner Inhaftierung, wird Rodrigues außerdem erneut Zeuge von Hinrichtungen anderer christlicher Mitgefangene. So muss Rodrigues aus der Distanz miterleben, wie Garpe, den er seither nicht mehr gesehen hat, zusammen mit anderen gefangenen Christen im Meer ertränkt wird. Mit seinem eigenen Gewissen ringend, ist er beinahe versucht, Garpe zuzurufen, doch um seines Lebens willen, vom Glauben abzuschwören – die Worte verstummen ihm jedoch noch auf den Lippen. Entsetzt darüber, dass Gott selbst in dieser qualvollen Situation kein Zeichen der Erlösung sendet und er zutiefst deprimiert erkennen muss, dass dieses Leiden nichts von der Glorie des Märtyrertods hat, bleibt Rodrigues in seinen grundlegenden Überzeugungen dennoch unerschüttert.

Silence Filmbild 2Als letztes Mittel holt ihn Inoue erneut zu sich, um ihm zu erklären, dass das Christentum in Japans Kultur nicht gedeihen könne - als Beweis konfrontieren sie ihn schließlich mit Pater Ferreira. Die Gerüchte sind wahr: Der Geistliche hat seinem Glauben abgeschworen und ist nun buddhistischer Gelehrter, der im Auftrag der Feudalherren eine Schrift verfassen soll, die das Christentum widerlegt. Eindringlich drängt Ferreira Rodrigues, durch einen Tritt auf das Abbild Gottes seine Religion öffentlich zu verleugnen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Er berichtet dem Gefangenen von seiner Grubenfolter, bei der die Opfer kopfüber und verschnürt in eine Erdgrube gehängt werden und langsam, unter großen Schmerzen über Tage hin ausbluten. Drei Tage hatte Ferreira unter Folter gebraucht, um seinem Glauben abzuschwören, denn – Gott hatte auch damals geschwiegen und das Schicksal der Gläubigen nicht verhindert.

Des Nachts, beim Stöhnen der bereits in der Grube hängenden Mitverurteilten, hat Rodrigues eine Jesusvision: Gott bittet ihn, sein Bild zu treten. Am Morgen wird er den japanischen Inquisitoren vorgeführt und schwört seiner Religion ab. In Anerkennung seines Abfalls vom Christentum wird Rodrigues von den Machthabern schließlich nach Edo gebracht, um dort den Namen eines verstorbenen japanischen Bürgers, dessen Besitz und auch dessen Witwe anzunehmen wo er nach Jahrzehnten in seiner neuen, japanischen Identität mit 64 Jahren verstirbt.

Ein holländischer Handelsreisender, der zum Zeitpunkt von Rodrigues‘ Tod in Japan eintrifft, und dort über das Schicksal des „europäischen Japaners“ neugierig geworden ist, berichtet in seinen Briefen in die Heimat über den verstorbenen buddhistischen Gelehrten, der einst als christlicher Missionar ins Land kam. Was er nicht ahnt: Rodrigues‘ trauernde Witwe legt dem Leichnam ihres Mannes kurz vor der Einäscherung heimlich ein Kruzifix in die Hände – ein schweres Vergehen, dass selbst nach offiziellem Ende der westlichen Missionare, noch immer von den japanischen Behörden verfolgt wird.

www.silence-film.de

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an diesem Gewinnspiel ist freiwillig und kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihren Wohnsitz in der EU haben. Nicht teilnahmeberechtigt sind Mitglieder des Leser-Welt-Teams sowie weitere an der Konzeption und Umsetzung dieses Gewinnspiels beteiligte Personen.

Jeder Teilnehmer darf nur einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Eine regelwidrige oder wiederholte Teilnahme an dem Gewinnspiel hat den Ausschluss vom Gewinnspiel zur Folge. www.leser-welt.de behält sich vor, Personen von der Teilnahme auszuschließen, die sich durch Manipulation Vorteile verschaffen. In diesen Fällen kann der Gewinn auch noch nachträglich aberkannt und ein Ersatzgewinner ausgelost werden.

Das Gewinnspiel endet am 28.02.2017 um 24 Uhr. Spätere Einsendungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Zur Fristwahrung ist der Zugang der Einsendung bei www.leser-welt.de maßgebend. Für technische Störungen übernimmt www.leser-welt.de keine Haftung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung, Änderung oder ein Umtausch der Gewinne ist nicht möglich. Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Die Gewinner des Gewinnspiels werden durch ein Zufallsprinzip ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Die im Rahmen des Gewinnspiels erhobenen persönlichen Daten werden ausschließlich im Kontext der Ziehung der Gewinner verwendet und gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Im Übrigen gelten unsere Bestimmungen zum Datenschutz.

Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel akzeptiert der Teilnehmer/die Teilnehmerin diese Teilnahmebedingungen.

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