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Ein Hauch von Schnee und Asche (Diana Gabaldon); Highland-Saga Band 6

Man schreibt das Jahr 1772, und die lange Zündschnur der Rebellion brennt: In Boston liegen Tote auf der Straße, im dünn besiedelten North Carolina gehen abgelegene Blockhäuser in Flammen auf. Und über dem Haus auf dem Berghang von Fraser`s Ridge wächst ein dunkler Schatten ...
In der Kolonie gärt es, und der Gouverneur schickt einen Boten mit der Bitte um Hilfe zu Jamie Fraser. Der Haken an der Sache ist, dass Jamie Frasers Frau Claire eine Zeitreisende ist – genau wie seine Tochter Brianna und sein Schwiegersohn Roger. Und wie Claire ihm ebenso wahrheitsgetreu wie gnadenlos versichert, sind es noch drei Jahre, bis der Schuss fällt, der auf der ganzen Welt zu hören sein wird. Am Ende wird die Unabhängigkeit stehen.
Über allem lastet jedoch die Drohung eines winzigen Zeitungsausschnittes der WILMINGTON GAZETTE aus dem Jahr 1776, der von der Zerstörung des Hauses auf Fraser`s Ridge berichtet – und vom Feuertod eines gewissen James Fraser, und seiner gesamten Familie. Jamie hofft, dass Claire sich mit ihrer Vorhersage ausnahmsweise irrt – doch das kann nur die Zukunft entscheiden ...

 

 

Originaltitel: A Breath of Snow and Ashes
Autor: Diana Gabaldon
Übersetzer: Barbara Schnell
Verlag: Blanvalet
Erschienen: 09/2005
ISBN: 978-3-7645-0057-3
Seitenzahl: 1312 Seiten

Hier geht´s zur Leseprobe


Die Grundidee der Handlung
Claire und Jamie leben wieder ihr ganz normales Leben auf Fraser`s Ridge und versuchen die Geschehnisse der Zeit so weit es geht aus ihrem bescheidenen Leben heraus zu halten. Doch so einfach ist das nicht, da Jamie von der Obrigkeit gebeten wird sich erneut im Kampf gegen die allgegenwärtigen Brandstifter einzuschalten und das, obwohl Jamie schon seit langem nicht mehr auf der Seite der Regierung steht. Im Grunde seines Herzens ist er noch immer um die Befreiung der schottischen Krone bemüht. Seine Tochter Brianna und ihr Mann Roger haben beschlossen bei Jamie und Claire zu bleiben und so versuchen sie sich mit den Gegebenheiten der Zeit auseinander zu setzen und ihr kleines Familienidyll zu genießen. Doch als Claire durch die Wirren der Zeit in Gefangenschaft gerät und Jamie sich auf den Weg macht um sie zu befreien, da muss Claire nicht nur wieder ihr Wissen aus der Zukunft einsetzen, sie muss auch um ihr Leben und das von Jamie bangen, denn ein Zeitungsausschnitt aus dem Jahre 1776, wegen dem Brianna durch die Zeit reiste um ihre Mutter zu warnen, verkündet die Zerstörung von Fraser`s Ridge und den Tod von Claire und Jamie in den Flammen. Aber nicht nur das, auch Brianna hat mit den Widrigkeiten des 18. Jahrhunderts zu kämpfen, droht ihrer neugeborenen Tochter doch der qualvolle Tod. Hin und hergerissen zwischen einem Leben mit ihren Eltern in den Neuen Kolonien und der Gesundheit ihrer Tochter muss Brianna mit Roger eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr Leben einschneidend verändern wird, sondern auch das von Jemmy, Claire und Jamie. 


Stil und Sprache
Diana Gabaldons Roman „Ein Hauch von Schnee und Asche“ beginnt im März 1773 und endet etwa im November 1776. Der eigentlichen Handlung sind dann noch zwei Epiloge angehängt, wovon der erste in Lallybroch in der Gegenwart spielt und der zweite Ende 1776 Anfang 1777 in einer Druckerei. Das Buch ist in zwölf Teile gegliedert und diese wiederum in fortlaufend nummerierte Kapitel. Jeder Teil hat seine eigene Überschrift und auch die einzelnen Kapitel sind mit einem Titel versehen. Für die Übersetzung war, wie schon bei den Bänden vier („Der Ruf der Trommel“) und fünf („Das flammende Kreuz“), Barbara Schnell allein verantwortlich und sie hat es wieder glänzend verstanden, die wunderbare, humorvolle und leichte Sprache, die Diana Gabaldon in ihren Romanen zu eigen ist, wieder zu geben. Die Autorin hat auch in ihrem sechsten Band der Highland-Saga mit prächtigen, farbenfrohen und beeindruckenden Worten die Handlung verfasst und die Ereignisse der damaligen Zeit, was die geschichtlichen Fakten als auch die erfundene Geschichte angeht, fesselnd und sehr unterhaltsam dem Leser dargeboten, sowie die einzelnen Schauplätze beschrieben und ihre Charaktere gezeichnet.
Auch diesmal ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Hauptfigur Claire Randall geschrieben und es ist faszinierend zu erleben, was die Zeit für Spuren bei Claire und ihrer Familie hinterlassen hat, negative als auch positive. 


Figuren
Diana Gabaldons Charaktere Claire und Jamie sind in die Jahre gekommen, Brianna und Roger sind glückliche Eltern zweier Kinder und es ist ein Genuss gewesen in diesem Band die Ereignisse rund um Jamie und Claire zu erleben und dabei immer die Frage vor Augen zu haben ob und wie sich die Dinge wohl entwickeln werden. Claires Überlebenswille ist in den Szenen ihrer Gefangenschaft so intensiv und eindrucksvoll dargestellt, das ich beim Lesen des öfteren schlucken musste und gehofft und gebetet habe, sie möge wieder mit Jamie zusammen kommen. Dass der verlorene Sohn Ian wieder zum Clan zurückfindet war für mich eindrucksvoll und unglaublich fesselnd erzählt und ich habe seine Veränderungen im Vergleich zu den vorherigen Bänden mehr als fasziniert und gespannt aufgenommen. Auch in „Ein Hauch von Schnee und Asche“ ist es Diana Gabaldon wieder ausgezeichnet gelungen ihren Charakteren eine unglaubliche Tiefe und Vielschichtigkeit zu geben, die nicht nur durch die gemachten Erfahrungen in deren Leben entstanden sind, sondern auch durch deren ganz eigene Einstellungen und Charaktereigenschaften, die sie im Verlaufe der Handlung gezeigt haben.


Aufmachung des Buches
Die Hauptfarbe des Schutzumschlages sowie des gebundenen Buches ist Schwarz. Das Cover von „Ein Hauch von Schnee und Asche“ zeigt etwas über der Mitte zwei ineinander verschlungene goldene Ringe, die ein wunderschönes filigranes keltisches Muster auf der Oberfläche haben. Sie wirken in herrlichem Kontrast zum schwarzen Hintergrund. Darunter steht in großen goldenen Buchstaben der Buchtitel und der Name Diana Gabaldon in goldenen Großbuchstaben darüber. Auf der Buchrückenmitte sind die Ringe etwas kleiner abgebildet und darunter senkrecht der Name der Autorin, sowie senkrecht darüber der Titel. Auf der Buchrückseite kann der Leser in der unteren Hälfte in goldener Schrift einige Kritiken lesen und sieht in der oberen Hälfte wieder die zwei ineinander verschlungenen Goldringe mit dem filigranen Keltenmuster. Darüber steht in goldenen und großen Buchstaben der Buchtitel. Äußerst wirkungsvoll das Ganze und sehr symbolträchtig was den Buchinhalt angeht.


Fazit
Teil sechs der Highland-Saga (nach „Feuer und Stein“, „Die geliehene Zeit“, „Ferne Ufer“, „Der Ruf der Trommel“ und „Das flammende Kreuz“) ist ein humorvolles und lebendiges Buch, das das Herz erwärmt und auf fesselnde Weise, wie schon seine Vorgänger, Fantasie und Geschichte miteinander verbindet. Den Leser erwarten Leidenschaft und unterhaltsames Lesevergnügen neben vielen interessanten historischen Fakten, und es bleibt nur zu hoffen, dass der siebte Band der Saga, der 2009 in den USA erscheinen soll, auch bald in Deutschland zu haben sein wird.


5 Sterne


Hinweise
Dieses Buch kaufen bei: amazon.de

Backlist:
Band 1: Feuer und Stein
Band 2: Die geliehene Zeit
Band 3: Ferne Ufer
Band 4: Der Ruf der Trommel
Band 5: Das flammende Kreuz

Kommentare  

Sanny
#1 Sanny 2010-09-24 18:55
Ich meine, hier einen begeisterten Fan von Diana Gabaldon getroffen zu haben. Da ich die Claire-&-Jamie- Geschichten auch sehr liebe, eine Empfehlung von mir: der 7. Band "Echo der Hoffnung" ist schon vor längerer Zeit herausgegeben worden. Er liest sich auch sehr gut, es gibt noch genug spannende Erlebnisse der Helden zu verfolgen. Das Ende ist wieder offen, es könnte also sogar noch einen achten Band geben.

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