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Bunte Gerichte aus 1001 Nacht – Indien trifft Persien

Die pakistanische Küche, mit ihren Wurzeln tief in der indischen Tradition verankert, hat im Laufe der Zeit auch kulinarische Einflüsse aus den Nachbarländern Iran, Afghanistan und China aufgenommen. Dieses vielfältige kulinarische Erbe vereint sich in einer faszinierenden Mischung aus Aromen und Gewürzen, die die pakistanische Küche so einzigartig machen. Dieses Kochbuch bietet eine reiche Sammlung von 60 authentischen Familienrezepten, die die Essenz dieser vielseitigen Küche einfangen.

 

 Shibas Kitchen

Autorin: Shmaila Daher
Verlag: Christian Verlag
Erschienen: 11/2023
ISBN: 978-3959617901
Seitenzahl: 192 Seiten

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Umsetzung, Verständnis und Zielgruppe
Über die pakistanische Küche gibt es nicht so viele Kochbücher, umso mehr habe ich mich gefreut, als ich über „Shiba’s Kitchen“ gestolpert bin. Die junge Autorin ist als Kind mit ihrer Familie aus Pakistan nach Deutschland gekommen und legt nun schon ihr zweites Kochbuch vor. Dieses widmet sich vor allem den Rezepten aus ihrer Heimat Pakistan. Dabei erklärt sie zunächst sehr ausführlich, wie ihr Weg zur Foodbloggerin war und wie sie überhaupt zum Kochen gekommen ist. Danach folgen allgemeine Infos zur pakistanischen Küche und ihren Grundlagen und dann geht es endlich los mit den Rezepten. Die einzelnen Kapitel erklären zunächst die jeweiligen Essgewohnheiten und dann folgen die passenden Rezepte. Los geht es mit dem Frühstück, es folgen Alltagsgerichte, Brote und Gebäck, Festliches, Süßspeisen und Getränke. Zum Schluss gibt es noch einige Basisrezepte zum Beispiel für Gewürzmischungen und Chutneys.

Wer sich ein bisschen mit der indischen Küche auskennt, wird sicher viele Ähnlichkeiten zur pakistanischen Küche entdecken. Es gibt viele Currys und Dals, die oft vegetarisch oder sogar vegan sind, aber vor allem bei den festlichen Rezepten kommt auch Fleisch zum Einsatz, dann meistens Huhn oder Lamm. Der Fokus liegt aber ganz klar auf einfacher Alltagsküche und viele der Rezepte brauchen nur wenige Zutaten. Sie sind leicht nachzukochen und wenn einige Rezepte zum Beispiel mit einem Schnellkochtopf zubereitet werden, so wird auch beschrieben, wie es im normalen Kochtopf oder in der Pfanne funktioniert und was man ggf. anders machen muss. Für mich persönlich bietet die Auswahl der Rezepte nur wenige echte Überraschungen, da ich mich ein wenig in der indischen Küche auskenne, aber geschmacklich sind sie alle echte Volltreffer. Das geschmorte Lamm (S. 122) zergeht auf der Zunge und bietet eine große Geschmacksvielfalt. Und auch die vegetarischen Gerichte wissen geschmacklich absolut zu überzeugen.


Aufmachung des Buches
Mir liegt die digitale Version des Buches vor, so dass ich zur Aufmachung nur wenig sagen kann. Das Cover zeigt die Autorin mit einem der Gerichte aus dem Buch sowie einige andere Rezeptbilder, umrahmt von einer bunten Bordüre. Innen gibt es viele Fotos, nicht nur von den Rezepten, es sind auch reichlich Bilder der Autorin und ihrer Familie dabei. Die Rezeptfotos sind sehr hochwertig und machen Lust, das Rezept möglichst sofort nachzukochen. Auf den insgesamt 192 Seiten sind leider vergleichsweise wenige Rezepte zu finden, hier hätte ich mir ein paar mehr als die 60 Gerichte gewünscht.


Fazit
Ein ansprechend gestaltetes, sehr informatives Kochbuch für alle, die sich eingehend mit einer anderen Esskultur und deren Rezepten beschäftigen möchten. Gelungen!


4 Sterne


Hinweise
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