| Henke, Susanne (2008) |
| Geschrieben von: Jana Trautmann |
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Literatur gab es mit der Muttermilch, meine Berufsstationen waren fast ausschließlich Wortschmieden, nur das Finden der für mich richtigen Form hat ein bisschen gedauert.
Alles. Das Rumprobieren, wenn sich eine Idee festsetzt. Das Recherchieren. Das Kennenlernen der Figuren. Das Rumfeilen an einem Satz. Die Lesungen.
Um einsatzfreudige Fußballfans, liebeskranke Kaufhauskunden, Lebenshilfejunkies und andere ganz normale Menschen, deren Schicksal nicht unbedingt ihre eigenen Hoffnungen erfüllt.
Ich liebe die kurze Form. Wahrscheinlich, weil ich dabei immer einen Grund habe, mich mit etwas Neuem zu beschäftigen. Aber es gibt da schon Ideen, die nach mehr Raum verlangen …
Das ist eine tolle Formulierung. Genau so ist es. Sie begegnen mir auf der Straße, in der U-Bahn, bei der Zeitungslektüre, im Restaurant … ein Gesprächsfetzen, eine Geste – und schon drängt sich wieder die Frage auf, „Was wäre wenn?“
Ich bin von dem Prinzip begeistert. Die Bücher stehen immer zur Verfügung, die Auflage ist unendlich, die Freiheit für Autoren nirgends größer. Und das BoD-Team in Norderstedt macht eine so sympathische, persönliche Betreuung, dass auch für das „Aufgehobensein-Gefühl“ gesorgt ist.
Die Storybände wollte ich von Anfang an bei BoD machen. Einzelne Geschichten habe ich bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht.
„Na endlich!“
Ich setze mir selbst Termine und dann lege ich los.
Ja, ich hecke schon wieder jede Menge böser Taten aus.
Ich freue mich immer, wenn sich jemand die Zeit nimmt, die Stories unter die Lupe zu nehmen. Es kann sehr anregend sein, zu erfahren, was genau einem Leser nicht gefällt. Umgekehrt natürlich genauso ;-)
Gute Geschichten querbeet. Das Buch für die einsame Insel wäre ein tetrabyte-starkes E-Book.
Einen vergnügten Sommer und immer ein fesselndes Buch zur Hand.
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