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Wahre Liebe ist unsterblich

Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre gesamte Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither ist sie in sich gekehrt und kapselt ihre verletzte Seele von der Außenwelt ab. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Denn Damen sieht nicht nur verdammt gut aus, er hat etwas, was Ever zutiefst berührt. Aber irgendetwas an ihm irritiert sie. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie nämlich die einzigartige Fähigkeit, die Gedanken der Menschen um sie herum hören und ihre Aura sehen zu können. Doch nicht so bei Damen: Er scheint diese Gabe auf mysteriöse Weise außer Kraft zu setzen. Sie sieht und hört nichts – für sie ein untrügliches Zeichen, dass Damen eigentlich tot sein müsste. Er wirkt aber alles andere alles leblos, und am liebsten würde Ever sich nie mehr von seinem warmen Blick lösen. Wenn sie sich nur nicht ständig fragen müsste, wer er eigentlich ist und was er ausgerechnet von ihr will …


So gehts:
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Infos zum Buch

Verlag: Page & Turner
Preis: 16,95 Euro               
ISBN: 978-3-442-20360-4
Seitenzahl: 384 Seiten, Klappenbroschur


 

  • Das Cover von Evermore wirkt direkt magisch anziehend - wunderschön mit einer roten Tulpe gestaltet, die auch ihren Bezug zum Inhalt hat, vor einem dunklen Hintergrund, der in einen Himmel voller Vögel ausläuft. Es hebt sich zum einen angenehm von den derzeit angesagten Titelgestaltungen - schönes Mädchengesicht mit filigranen Schnörkeln, wahlweise auch gern mit einem dekorativen Blutstropfen - ab und zum anderen wird dennoch deutlich, in welches Genre das Buch fällt.

    Ever führt ein extrem zurückgezogenes Dasein - stets vermummt mit der Kapuze ihres Pullis, in den Ohren Kopfhörer mit dröhnender Musik, ist sie an ihrer Schule eine Außenseiterin, und zwar eine selbstgewählte. Denn seit dem schrecklichen Autounfall, bei dem ihre gesamte Familie starb und sie nur knapp am Leben blieb, hat sich Ever stark verändert: sie kann nun die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen, Auren sehen und durch bloße Berührung ganze Lebensgeschichten und -geheimnisse erfahren. Und außerdem bekommt sie regelmäßig Besuch von ihrer toten Schwester Riley. Evers Leben ändert sich grundlegend, als der geheimnisvolle Damen in ihr Leben tritt, bei dem sie sonderbarerweise keine außersinnlichen Wahrnehmungen hat und sich geborgen und sicher fühlt. Schnell lockt er sie mit einem Wechsel aus offensivem Interesse und öffentlich zur Schau gestellter Ignoranz aus der Reserve und erobert ihr Herz. Doch wer ist Damen wirklich?

    Evermore ist der Auftakt zu einer neuen, auf fünf Teile angelegten Serie, die den Vergleich mit den Bis(s)-Büchern durchaus nicht scheuen muss. Zwar sind viele der Komponenten der Geschichte vertraut - tragische Außenseiterin trifft auf geheimnisvollen, unwiderstehlich gut aussehenden Jungen, beide verlieben sich direkt unsterblich ineinander - doch weiß Evermore auch mit neuen Ideen und einer spannenden und poetischen Erzählweise zu überzeugen. Besonders die Figur Riley ist mir direkt ans Herz gewachsen. Damen selbst hätte ich mir etwas vielschichtiger gewünscht und auch die Erklärungen zum Ende des Buches kamen etwas zu kurz. Die Ansätze über die Welt und Geschichte der Unsterblichen bergen noch viele Handlungsstränge, die hoffentlich in den Folgebänden weiter ausgeführt werden. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen!

  • "Evermore – Die Unsterblichen" ist der erste Teil einer auf fünf Teile ausgelegten Reihe und in Amerika bereits ein Nummer-1-Bestseller.

    Die 16jährige Ever kann nach einem schrecklichen Autounfall, bei dem ihre gesamte Familie starb und sie als Einzige schwer verletzt überlebte, Auren anderer Menschen sehen und deren Gedanken lesen. Bis sie eines Tages auf Damen trifft. Er hat weder eine Aura, noch sind seine Gedanken für Ever zugänglich. Ever kann normalerweise bei ALLEN Menschen eine Aura sehen, außer bei Toten, welches Geheimnis umgibt Damen?

    Das Cover des Buches ist ein wahrer Eyecatcher. Eine wunderschöne rote Tulpe, aus deren verblühender Knospe Raben fliegen, schmückt den Einband des Buches. Die rote Tulpe hat eine tiefere Bedeutung und spielt im Laufe des Buches noch eine große Rolle.

    Nach Klappentext und einer Leseprobe entdeckte ich viele Parallelen zum derzeitigen Vampir-Boom und der Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer. Mein erster Gedanke war, dass Damen ein Vampir ist und Ever im Laufe des Geschehens von ihm verwandelt werden wird. Die Geschichte spielt an einer Highschool und Evers einzige Freunde – Miles und Haven – erfüllen, genauso wie sie selbst, typische Rollenklischees: Ever – die verwaiste Jugendliche, Haven – missverstanden und ungeliebt, Miles – der verständnisvolle schwule beste Kumpel. Und trotz dieser Klischees und Voreingenommenheit hat mich dieses Buch gefesselt! Einmal angefangen, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

    Zwar wurde die Handlung zum Ende hin meiner Meinung nach etwas zu schnell vorangetrieben und einige Erklärungen, was die "Unsterblichkeit" anging, fand ich etwas dürftig, aber ich hoffe, dass diese Ungereimtheiten im zweiten Band wieder aufgegriffen und näher erläutert werden.

    Diese Reihe hat großes Potential und wider Erwarten einen ganz eigenen Stil und besonderen Inhalt. Ich hoffe, die weiteren Bände dieser Serie überzeugen genauso wie der erste Band. Ich werde Alyson Noels "Evermore" auf jeden Fall mit großer Spannung weiterverfolgen!

  • Evermore - Vielversprechender Auftakt

    Unglücklicher, introvertierter Teenager trifft auf der High School eines Tages einen geheimnisvollen, bildschönen Jungen, in den sie sich auf Anhieb verliebt...kommt uns bekannt vor, oder?
    Entwarnung: Hiermit hat es sich auch schon mit den - rein oberflächlichen Ähnlichkeiten! - zur vielgeliebten und oft kopierten "Twilight"-Saga. "Evermore" ist eine andere, eine neue Geschichte. Eine, die es sich durchaus zu lesen lohnt.

    Die sechzehnjährige Ever hat ihre Familie bei einem tragischen Autounfall verloren. Nicht nur, dass sie seitdem die große Trauer um die verlorenen Lieben und ein schweres Bündel an Schuldgefühlen mit sich herumschleppt, der Unfall hat sie auch sonst "verändert": Auf einmal kann Ever hellsehen. Sie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen und ihre Auren in Form von Farben sehen. Nichts davon will sie können, schottet sich deshalb verzweifelt von ihren neuen Fähigkeiten ab und sehnt sich nach Normalität. Einzig eines schätzt sie an ihren neuem übersinnlichen Alltag - die Gespräche mit ihrer toten kleinen Schwester Riley...
    Evers Leben wird noch unglaublicher und verrücketer, als der neue Mitschüler Damen in ihr Leben tritt. Er gibt ihr Halt und neue Hoffnung, wirft zugleich aber auch jede Menge neuer Fragen auf. Die Wesentliche dürfte lauten: Wer oder was ist Damen wirklich?

    *Bewertung*

    Plus: In die Covergestaltung dieses Buches muss man sich einfach verlieben! Ich konnte mich kaum daran satt sehen. Selten so ein liebevoll und schön gestaltetes Buchcover gesehen. Ever ist eine interessante Protagonistin, ebenso sind ihre Freunde Haven und Miles originelle und sympathische Charaktere. Für die nötige Prise Humor sorgt nicht zuletzt Riley, die auch nach ihrem Ableben nur allzugerne ihre Schwester Ever in Streitgespräche verwickelt. Der Schreibstil von Alyson Noel ist leicht und dennoch fesselnd. Evers Geschichte wird in Ich-Form erzählt, ungewöhnlicherweise im Präsens. Eigentlich mag ich letzteres nicht so gerne, hier hat es mich aber gar nicht gestört. Das Buch ist der Auftakt einer 5teiligen Reihe, was man sich problemlos vorstellen kann, denn zwar ist der erste Band in sich abgeschlossen, dennoch bleibt noch die ein oder andere Frage und die Geschichte bietet jede Menge Potential für Fortsetzungen.

    Minus: Damen ist ein Typ zum Niederknien. So wird er zumindest beschrieben. Nicht nur Ever, sondern auch die Leser(innen) sollen sich in ihn verlieben - zumindest das Bestreben der Autorin ist deutlich zu erkennen. Nur hat das bei mir persönlich leider nicht so recht hingehauen. Damen bleibt als Charakter einfach flach, ich konnte nicht so wirklich ein Gefühl für ihn entwickeln. Ich hoffe, dass sich das in den Folgebänden noch ändern wird. Auch über Drina würde ich gerne noch mehr erfahren, sie wirkte auf mich ebenfalls etwas zu eindimensional.
    Ebenso muss ich zugeben, dass ich - obwohl die Spannung auch so durchgehend vorhanden war - mir zeitweise etwas mehr Aktion gewünscht hätte. Ever hat so viele Fragen und Zweifel bezüglich Damen, aber statt ihn zu konfrontieren, lässt sie sich immer wieder hinhalten und geht mit ihm lieber diversen Vergnügungen nach. Ehrlich gesagt hätte ich ihr manchmal gerne einen Tritt gegeben...

    ~Fazit~
    Ein Buch, über dessen Gewinn ich mich sehr gefreut habe und welches meine Erwartungen im großen ganzen auch nicht enttäuscht hat. Die Autorin hat viele tolle Ideen und ich bin gespannt, wohin diese Ever und uns Leser in den Fortsetzungen noch führen werden.

  • Evermore (Alyson Noel)

    Die Grundidee der Handlung
    Seit ihrer Nahtoderfahrung nach einem Autounfall, bei dem ihren Eltern und ihre Schwester ums Leben gekommen sind kann Ever Gedanken lesen und die Auren der Menschen sehen.

    Der Unfall hat sie verändert. Nicht nur, das sie jetzt diese Gabe hat, aus der beliebten Cheerleaderin wurde eine Außenseiterin mit Kapuzenpullover, die sich regelmäßig mit dem Geist ihrer Schwester unterhält.
    - Eine Beziehung ist für sie undenkbar.

    Das alles ändert sich, asl sie Damen trifft. Sie kann weder seine Gedanken lesen noch seine Aura erkennen.
    - Wer ist er? Kann man ihm vertrauen?

    Und wer ist die unbekannte Drina, der ihre Freundin Haven so nacheifert? Auch sie scheint ihrer Gabe genüber resistent zu sein.

    Fragen, zu denen Ever schleunigst Antworten finden sollte, bevor es wieder einmal zu spät ist ...

    Stil und Sprache
    Der Roman ist in einfacher sehr verständliche Sprache gehalten, man merkt, das es ein Jugendbuch ist. Nichtsdestotrotz schafft es Alyson Noel den Leser zu fesseln und am Buch zu halten.

    Figuren
    Die Beschreibung der Figuren ist Alyson Noel sehr gut gelungen. Es macht richtig
    Spass sich z.B. Ever's Schwester Riley an Hand ihrer Beschreibung vorzustellen.

    Aufmachung des Buches
    Das Cover wirkt geheimnisvoll und einladend. Es zeigt eine verdorrende Tulpe, der Raben entfliegen.
    Mir gefällt besonders, das das Cover eine Element zeigt, das auch im Buch später noch eine Rolle spielt,
    aber ich will nicht zuviel verraten ;-)

    Fazit
    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

  • Evermore ist der erste Teil einer auf 5 Teile geplanten Reihe der Autorin Alyson Noel.
    Ever ist 16 Jahre. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Tante Sabine in einem Haus und hat alles, was sich Jugendliche nur so wünschen können. Dennoch ist sie unzufrieden, denn sie hat bei einem Autounfall ihre Eltern und ihrer jüngere Schwester Riley verloren. Seit dem Unglück ist Ever ein anderer Mensch als vorher. Sie lebt zurückgezogen, ist nicht mehr eine von den adretten Schönheiten, sondern vielmehr eine Außenseiterin in der neuen Schule. Ihre Freunde, Miles und Haven sind Außenseiter an der Schile genau wie sie selbst. Evers einziger Trost in ihrem Leben ist, dass ihre "verstorbene" Schwester Riley sie hin und wieder besucht. Sie ist ein Geist, lebt in einer Art "Zwischenwelt" und nur Ever kann sie sehen und hören. Scheinbar... Evers Lebensqualität ist seit dem Tod ihrer Familie stark eingeschränkt, denn sie hört unentwegt die Gedanken all ihrer Mitmenschen, sie kann sozusagen hellsehen. In der Schule ist sie natürlich dadurch eine gute Schülerin, aber wohl fühlt sie sich nicht in ihrer Haut. Um vor den anhaltenden Stimmen in ihrem Kopf zu fliehen, hat sie dauernd ihren iPod im Ohr und einen Kapuzenpulli übergezogen. Doch dann taucht ein neuer Junge auf der Schule auf, Damen. Er wird sofort zum Schwarm aller weiblichen und auch männlichen Mitschüler. Dennoch hat er scheinbar ein Auge auf Ever geworfen. Damen hat nie viel Hunger, er trinkt eine merkwürdige Flüssigkeit und hat auch sonst ehr merkwürdige Eigenschaften und Ideen, vor allem Schulschwänzen gehört dazu. Dennoch verliebt sich auch Ever in ihn. Mit Damen taucht an der Schule auch Drina auf. Drina macht sich an Evers beste Freundin Haven ran und kommt ihr immer näher wodurch Haven sich immer mehr von Ever entfernt.
    Das Buch ist eine Liebesgeschichte der außergewöhnlichen Art. Eine Liebesgeschichte zwischen Unsterblichen und viel mehr als das. Hier geht es auch um Gut und Böse um Freundschaft und Feindschaft und um Erfahrungen rund um den Tod.
    Die Geschichte ist spannend und fesselnd, wenngleich mir persönlich der Mittelteil etwas zu langatmig und im Gegenzug dazu das Ende des Buches etwas zu hastig war. Zum Schluss des Buches überschlagen sich die Ereignisse irgendwie und viele Punkte bleiben auch einfach offen. Dies ist natürlich einerseits vor dem Hintergrund, dass es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, verständlich, andersherum macht es mich auch ein wenig unzufrieden.
    Ein Buch ohne besonders hohen Anspruch. Ein "fantastisches" Buch der Jugendliteratur.

  • Als Ever als einzige einen Autounfall überlebt, hat sie danach übersinnliche Fähigkeiten. Sie kann die Auren anderer Menschen, ihre Gedanken und Teile ihrer Zukunft sehen und mit Geistern reden. Doch Ever hält diese Gabe für einen Fluch und gibt sich die Schuld am Tod ihrer Eltern und ihrer Schwester. So wird sie von einer beliebten Schülerin zu einer Außenseiterin und kapselt sich von ihrer Umwelt ab. Doch dann lernt sie Damen, den Neuen an ihrer Schule, kennen. Ever fühlt sich zu ihm hingezogen, versteht jedoch nicht weshalb sie weder seine Aura sehen, noch seine Gedanken hören kann. Und noch etwas an diesem unglaublich Gutaussehenden Jungen ist eigenartig. Damen beherrscht die unglaublichsten Zaubertricks und scheint sich in einem unnormalen Maße für sie zu interessieren…

    Evermore ist der Auftaktband einer auf fünf Büchern angelegten Serie und dürfte vor allem Fans der Biss-Bücher gefallen. Schön ist bei „Evermore“, das das Buch eigentlich in sich abgeschlossen ist und nicht an der spannendsten Stelle aufhört. So fällt es einem leichter auf den Folgeband zu warten.
    Der einfache Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und verleitet einen dazu immer nur noch eine Seite lesen zu wollen. So das man am Ende eher mit dem Buch fertig ist, als man eigentlich wollte.
    Nur das die Autorin das Präsens als Erzählzeit gewählt hat, ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Bei mir hat es schon ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in diese Zeitform eingelesen habe.
    Gerne würde ich auch wissen wie die Autorin auf die lauter ungewöhnlichen Namen der Protagonisten (Haven, Drina, Damen…) gekommen ist. Gerade Damen ließ sich nicht so schön lesen, da hätte mir eine Übersetzung á la Damien doch besser gefallen.
    Der witzigste Charakter im ganzen Buch war auf jeden Fall Evers kleine „tote“ Schwester Riley, die jeden Tag mit einem anderen Halloweenkostüm auftaucht. Gerne würde ich ihre Auftritte in einer Verfilmung sehen!
    Damen ist bis zum Schluss sehr undurchsichtig und geheimnisvoll ausgearbeitet. Man weiß die ganze Zeit nicht was für ein Wesen er nun genau ist und warum er immer so urplötzlich verschwindet.
    Ever hat mit mehr als den alltäglichen Problemen einer jugendlichen zu kämpfen. Sie kommt mit den Druck ihrer Gabe nicht klar, hat das Gefühl für den Tod ihrer Familie verantwortlich zu sein und macht sich selbst zum Freak. Anfangs fragt man sich wirklich was Damen mit dieser verlorenen Seele möchte.

    Sehr gut hat mir die Tabelle am Anfang des Buches, in dem die Aurenfarben erklärt werden, gefallen. Ich habe doch das eine oder andere Mal zurück geblättert um mir diese Tabelle anzuschauen

    Das umlaufende Cover finde ich ebenfalls sehr ansprechend. Wie passend, das dazu gerade eine rote Tulpe gewählt wurde, mit denen Damen Ever ja im Roman überhäuft. Dazu passt der schwarze, tote Hintergrund nahezu perfekt.

    Dieses spannende, romantische und übersinnliche Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde ihn uneingeschränkt weiter empfehlen.
    Und auch wenn ich die Zielgruppe von „Evermore“ so ab 12 Jahren einschätze, fühle ich mich mit 29 nicht zu alt dafür. Auf jeden Fall freue ich mich auf die Folgebände, die ich in jedem Fall lesen werde.

  • Ein Buch mit Sogwirkung

    Ever ist 16, sie hat ihre Familie bei einem Unfall verloren und kann seit dieser Nahtoderfahrung, die Gedanken anderer Menschen hören. In der Schule gehört sie zu den Freaks, sie schottet sich ab und versucht mit ihrem freudlosen Leben klar zu kommen. Damen ist neu an der Schule, er ist ein Mädchenschwarm und er beherrscht einige beeindruckende Zaubertricks. Seine Gegenwart scheint Evers Gabe auszuschalten. Gegen ihren Willen fühlt Ever sich zu ihm hingezogen. Aber warum benimmt Damen sich so komisch? Und wer (oder was) ist die wunderschöne, zwielichtige Drina, der Evers Freundin wie ein Hündchen folgt, und die Damen von früher kennt? Als Ever die Wahrheit erkennt, ist es fast schon zu spät...

    'Evermore- Die Unsterblichen' ist ein Buch für die Biss-Generation, die Parallelen sind deutlich, auch zu anderen populären Jugendbüchern. Die Autorin versucht dies auch nicht zu verschleiern- warum auch, denn auf der anderen Seite kommt sie mit einigen erfrischend neuen Ideen und einer gut durchdachten Story daher. Ihr Schreibstil ist einfach und trotzdem sehr anschaulich. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz. Ever mit all ihren Sorgen und ihrer rotzig/trotzigen Teenagersprache. Ihre teilweise durchgeknallten Verwandten und Bekannten. Und natürlich Damen! Immer auf der Suche nach der "unvergänglichen Liebe", hat er sogar mir ein Kribbeln im Bauch beschert. Dazu kommt ein durchgängiger Spannungsbogen und eine fesselnde, romantische, aber niemals kitschige, Liebesgeschichte.

    38 kurze, rasante Kapitel, werfen immer wieder neue Fragen auf, die zum weiterlesen zwingen. Am Ende kann man das Buch befriedigt zuschlagen, denn es bleiben keine wichtigen Fragen unbeantwortet. Als Appetitmacher endet das Buch mit einer Leseprobe aus dem Folgeband der 2010 erscheinen soll.

    Fazit: Wer romantische, phantastische Jugendliteratur mag, und keine zu hohen stilistischen Ansprüche stellt, der sollte 'Evermore' eine Chance geben! Das Buch ist höllisch spannend, hat einige überraschende Wendungen zu bieten, und mit Ever und Damen ein leidenschaftliches Paar, von dem man nicht genug bekommen kann. Außerdem ist das Buch ein echter Blickfang. Eine rote, geöffnete Tulpe, die sich glänzend vom schwarzen Hintergrund abhebt und aus der Vögel in den Himmel schwärmen. Der Schriftzug 'evermore' schimmert silbern und rundet das schöne Cover ab.

  • „Evermore – die Unsterblichen“

    In Evermore geht es um die 16 jährige Ever, welche durch einen schweren Unfall ihre gesamte Familie verliert. Seit diesem traumatischen Erlebnisses kann Ever die Auren der Menschen sehen und die Gedanken der Menschen hören. Auf Grund dieser neuen Fähigkeiten oder der Bestrafung (wie Ever das sieht) zieht sich Ever in sich zurück und schottet sich ab um nicht davon übermannt zu werden. Ever lebt jetzt bei der Zwillingsschwester ihres Vaters die sie aber nicht an sich ran lässt. Und so wird sie immer mehr zu einem „Freak“ wie ihre einzigen Freunde Haven und Miles. Doch plötzlich taucht Damen auf ihrer Schule auf und Ever`s Leben ändert sich wieder… Wer ist Damen? Und vor allem was ist Damen… denn sie stellt verwundert fest, das er keine Aura besitzt und das die Welt verstummt und ihre Gabe Ruhe gibt wenn Damen nur mit ihr spricht und erst recht wenn er sie berührt.
    Von nun an gibt Ever sich alle Mühe sich ihre Gefühle nicht einzugestehen und Damen aus dem Weg zu gehen denn es gibt auch noch Damen`s unheimliche Freundin Drina welche auch keine Aura hat. Doch das Schicksal nimmt seinen Lauf und eine rasante Geschichte über den Umgang mit dem schlimmen Verlust und dem Misstrauen am Anfang einer Beziehung nimmt seinen Lauf der uns immer wieder überrascht.
    Alyson Noël hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der einen an das Buch fesselt welches ich nicht mehr aus der Hand legen wollte bis ich die Geheimnisse ergründet hatte. Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und vermittelt einem das Gefühl von Schönheit und auch Düsternis was auch die Stimmung des Buches wiederspiegelt.
    Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung "Evermore der blaue Mond" welche im Juni 2010 erscheinen soll.

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