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Wir haben mittlerweile Dezember und die Frankfurter Buchmesse liegt entsprechend schon eine ganze Weile zurück. Eigentlich ist es also viel zu spät, um noch mit irgendwelchen Berichten um die Ecke zu kommen. Aber eins meiner Messe-Highlights war tatsächlich so besonders, dass ich euch auch zwei Monate später noch darüber berichten möchte und nun endlich die Zeit dafür finde.

Die Frankfurter Buchmesse ist jedes Jahr wieder etwas ganz besonderes. Zwar sind die Hallen alljährlich viel zu voll und nach dem Messewochenende brauche ich eigentlich erstmal Urlaub, aber trotz der negativen Seiten macht vieles Spaß. Man trifft viele bekannte Gesichter wieder – auch einige, die man bisher nur online gesehen hat – und hat die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Veranstaltungen zu wählen. Ich hatte mir dieses Jahr weniger feste Termine gelegt, einfach um auch ein bisschen Zeit zu haben, die Messe wirklich anzugucken. Neben einem Interview und dem alljährlichen Blog’n’Talk beim Random House Stand fand sich deswegen nur noch ein fixer Termin in meinem Plan: Waffelessen mit Isabel Abedi.

Diesen besonderen Termin hatte der Arena Verlag organisiert und im Vorfeld einige Blogger ausgewählt, die teilnehmen durften. Wir haben uns am Messesamstag nachmittags dafür am Arena Stand getroffen. Da dieser geradezu überquoll vor Besuchern, war es gar nicht so einfach sich zu finden, aber letztendlich hat doch alles geklappt und wir konnten gemeinsam mit einer Verlagsvertreterin und Isabel Abedi aufbrechen.

Das Waffelrestaurant war nicht auf dem Messegelände, sondern auf dem Dach des benachbarten Shopping Centers. Der Weg dahin war eine kleine Odyssee, denn die passenden Fahrstühle waren unauffindbar und am Schluss sind wir quer durchs Parkhaus gelaufen und über eine kleine Nottreppe aufs Dach. Wir hatten entsprechend schon auf dem Weg jede Menge Spaß.

Essen FFM kleinAngekommen im Restaurant stellten wir uns alle erstmal kurz vor, sodass wir einen Überblick hatten, welche Blogger anwesend waren. Dabei wurde auch schnell klar, dass dies keinesfalls eine förmliche Frage-Antwort-Runde werden würde. Isabel Abedi war wirklich an dem Austausch interessiert, hat entsprechend auch selbst viele Fragen gestellt. Es war faszinierend, die Bloggerwelt mal aus der Sicht einer Autorin zu sehen. Während des Gesprächs konnten wir die versprochenen leckeren Waffeln essen oder – wer mehr Hunger hatte – auch eines der herzhaften Gerichte von der Karte.

Als die Teller wieder abgeräumt waren, hatte Isabel Abedi schließlich noch eine besondere Überraschung für uns dabei: ihr Notizbuch zu „Die längste Nacht“. Obwohl es eigentlich falsch ist, dieses riesige Buch noch als schlichtes Notizbuch zu bezeichnen. Ähnlich einem Scrapbook hat Isabel Abedi darin Inspirationen und Informationen gesammelt. Da der Schauplatz ihres Romans real existiert und früher ein beliebtes Ausflugsziel für ihre Familienurlaube war, hatte sie viele Fotos davon eingeklebt. Aber auch Kurzbiografien der Charaktere und erste Textausschnitte samt Anmerkungen hat sie uns gezeigt.

Danach blieb gerade noch Zeit, die mitgebrachten Bücher signieren zu lassen und dann war das Treffen leider auch schon wieder vorbei. Es blieb der Wunsch, endlich „Die längste Nacht“ zu lesen, und der Eindruck, dass Isabel im „echten Leben“ genauso sympathisch ist, wie sie bei Signierstunden und Lesungen schon wirkt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Isabel für den offenen Austausch und an das Arena-Team für die Einladung!

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